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Semra Ertan

Mein Name ist Ausländer

Im Mai 1982 beging die Dichterin Semra Ertan politischen Suizid, mit nur 25 Jahren, aus Protest gegen Ausländerfeindlichkeit in Deutschland. Als Tochter türkischer Gastarbeiter*innen kämpfte und sprach sie für die in unserer Gesellschaft, die oft unsichtbar und namenlos ungeliebte Arbeit erledigen. Über 350 Gedichte hat sie geschrieben, wollte eines Tages ihren eigenen Gedichtband veröffentlichen. Nun haben Semra Ertans Schwester Zühal Bilir-Meier und ihre Nichte Cana Bilir-Meier Semra Ertans bewegende Gedichte erstmals herausgegeben, fast 40 Jahre nach ihrem Tod. Über Mein Name ist Ausländer (Edition Assemblage 2020) und Ertans viel zu kurzes Leben sprechen die beiden mit der Journalistin und Autorin Şeyda Kurt.

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Fr

Altes Rathaus
Einlass
Eintritt

10€ VVK
11€ AK

Ermäßigt

7€ VVK
8€ AK

Im Kulturticket enthalten

Junger Herbst

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